Fenster & Spiegel

Streifenfreies Glas ist keine Frage des richtigen Mittels. Es ist eine Frage des richtigen Tuchs und davon, dass du das Wasser abnimmst, bevor es antrocknet. Was du dem Wasser zusetzt, bleibt beim Verdunsten zurück, und genau diese Schicht siehst du als Streifen.

Welches Tuch wofür?

Für Glas brauchst du ein einziges nebelfeuchtes Tuch, gut ausgewrungen. Es nimmt den Schmutz auf, und das Glas trocknet von selbst streifenfrei. Nachtrocknen musst du nur, wenn dein Tuch zu nass war: Dann wischst du kurz mit einem trockenen Tuch nach.

Bei Spiegeln geht es genauso. Auch Bildschirme und Brillengläser putzt du mit einem nebelfeuchten, gut ausgewrungenen Tuch, und nie mit Essig oder Alkohol: das greift die Beschichtung an.

Wie viele brauchst du?

Für einen durchschnittlichen Haushalt reichen vier bis sechs Tücher: zwei für die Fenster, der Rest verteilt auf Bad und Küche. Nimm pro Raum ein sauberes Tuch, dann trägst du kein Fett aus der Küche ans Fenster.

Damit sie leisten, was sie am ersten Tag geleistet haben

Bei 40 Grad waschen, kein Weichspüler, nicht in den Trockner. Weichspüler legt sich um die Faser, und dann nimmt sie kein Wasser mehr auf. Das ist der häufigste Grund, warum ein gutes Tuch plötzlich Streifen zieht.

Die ausführliche Anleitung steht unter Fenster streifenfrei putzen.

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