Putzen mit Mikrofasertüchern: Tipps und Kniffe

Mit einem Mikrofasertuch geht die Hausarbeit leichter von der Hand und das Ergebnis wird besser. Hier bekommst du die Kniffe, die im Alltag wirklich etwas bringen: wie du unsere Mikrofasertücher einsetzt, damit alles blitzsauber und hygienisch wird.
Warum überhaupt mit Mikrofaser putzen?
Was macht Mikrofaser so wirksam?
Mikrofasertücher bestehen aus extrem feinen Fasern, die Schmutz und Fett regelrecht aufsaugen. Die Fasern sind dünner als ein menschliches Haar und greifen deshalb auch feinste Partikel und halten sie fest. So bekommst du die meisten Oberflächen sauber, ohne zu scharfen Reinigern zu greifen. Wichtig: Du benutzt das Tuch klamm, also nass gemacht und kräftig ausgewrungen. Dann nehmen die Fasern den Schmutz mit und die Fläche trocknet ohne Schlieren ab.
Sind Mikrofasertücher hygienisch?
Ja. Die feinen Fasern nehmen Bakterien und Schmutz mit, statt sie über die Fläche zu verteilen, und genau darauf kommt es an. Dazu spülst du das Tuch einfach aus und benutzt es weiter, ohne dass Keime von einem Raum in den nächsten wandern.
So setzt du Mikrofasertücher im Alltag ein
Wie feucht muss das Tuch sein?
Für fast alles im Haushalt reicht Wasser: Tuch nass machen, kräftig auswringen, fertig. Klamm löst es Schmutz und Staub, und die Fasern nehmen beides auf. Wasch das Tuch nie mit Weichspüler, der setzt die Fasern zu und nimmt ihnen die Saugkraft.
Welche Oberflächen kannst du damit angehen?
Glas, Edelstahl, Holz und Kunststoff sind kein Problem. Für Fenster und Spiegel ist das klamme Tuch der schnellste Weg zu einer Fläche ohne Schlieren. Und auch auf Arbeitsplatten und Tischen arbeitest du klamm: nass machen und kräftig auswringen.
Wie pflegst du deine Mikrofasertücher?
Wie wäschst du sie richtig?
Damit deine Tücher lange halten, wäschst du sie gründlich: in der Maschine bei 40 Grad, ohne Weichspüler und nicht im Trockner. Nach jedem Einsatz spülst du sie kurz von Hand aus, dann bleiben die Fasern frei und die Reinigungskraft erhalten. Bei 40 Grad sterben die Bakterien übrigens nicht ab, sie werden herausgespült: Das Waschmittel löst sie, das Spülwasser trägt sie weg, und in einem trockenen Tuch finden sie keinen Nährboden. Lass das Tuch deshalb komplett durchtrocknen, bevor du es verstaust.
Wann ist ein Tuch am Ende?
Ein Mikrofasertuch übersteht viele Wäschen, bevor die Wirkung nachlässt. Schick es trotzdem nicht bei jedem Mal in die Maschine, kurzes Ausspülen von Hand verlängert die Lebensdauer unserer Wundertücher deutlich. Das rechnet sich, und es spart eine Menge Müll.
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