Welches Mikrofasertuch ist das beste?

Welches Mikrofasertuch ist das beste?

Kurz gesagt

Welches Mikrofasertuch das beste ist, siehst du nicht am Preis und nicht daran, wie weich es sich anfühlt. Du siehst es daran, was passiert, wenn du es nass machst.

Ein gutes Mikrofasertuch saugt Wasser auf, statt es vor sich herzuschieben, hinterlässt auf Glas weder Streifen noch Fussel, und macht das nach fünfzig Wäschen immer noch. Alle drei Punkte kannst du selbst prüfen, mit einem Tuch, das du schon zu Hause hast. Hier steht, wie.

Warum zwei Tücher, die gleich aussehen, so unterschiedlich putzen

Der Unterschied steckt im Gewebe, nicht im Material. Beide sind aus Polyester mit Polyamid. Es zählt, was daraus gemacht wurde.

Leg ein Tuch für einen Euro neben ein Tuch für fünf Euro, und du siehst kaum einen Unterschied. Beide fühlen sich weich an. Beide sind aus Mikrofaser. Trotzdem putzt das eine dein Fenster klar, und das andere zieht Schlieren.

Das liegt daran, dass „Mikrofaser“ nur etwas darüber sagt, wie dünn die Faser ist, nicht darüber, was mit ihr gemacht wurde. Die Faser muss gespalten sein, damit sie Schmutz festhält, und das Gewebe muss dicht genug sein, um Wasser aufzunehmen, statt es vor sich herzuschieben. Ein billiges Tuch spart sich meistens einen dieser beiden Schritte.

Vier Tests, die du selbst machst, in fünf Minuten

Du brauchst dafür nichts außer einem Wasserhahn, einem Glas und einem Fenster.

  • 1

    Die Wasseraufnahme. Mach das Tuch nass und wring es aus. Leg es danach flach auf eine nasse glatte Fläche und zieh es zu dir her. Nimmt es das Wasser auf, oder schiebt es die Pfütze vor sich her? Schieben heißt: Das Gewebe ist zu offen, oder es liegt noch ein Film aus Weichspüler um die Faser.

  • 2

    Der Glastest. Putz einen Spiegel oder ein Fenster nur mit Wasser, mit einem nebelfeuchten Tuch. Schau danach schräg dagegen, mit Licht darauf. Siehst du Streifen oder Fussel, dann lässt das Tuch etwas zurück. Welches Mikrofasertuch zum Fensterputzen taugt, entscheidet sich genau hier, denn auf Glas lässt sich nichts verstecken.

  • 3

    Die Ränder. Zieh vorsichtig an einer Ecke. Lose Fäden und ein schlampig vernähter Rand bedeuten, dass das Tuch nach ein paar Wäschen ausfranst, und ausgefranste Ränder sind genau das, was du auf Glas oder beim Polieren von Lack nicht gebrauchen kannst.

  • 4

    Die Waschprobe. Wasch es zehnmal so, wie du sonst auch wäschst. Nimmt es danach noch Wasser auf, oder fühlt es sich hart an? An dieser Stelle geben die meisten billigen Tücher auf, und nur dieser Test sagt dir, was du im Jahr wirklich ausgibst.

iZi-Clean Wundertuch, 60 mal 40 cm, gewebte Mikrofaser, die bis zum Siebenfachen des eigenen Gewichts an Feuchtigkeit aufnimmt
Gewebt, fusselfrei, und bis zum Siebenfachen des eigenen Gewichts an Feuchtigkeit.

Was bedeutet GSM, und wie viel sagt die Zahl aus?

GSM ist das Gewicht pro Quadratmeter. Es sagt etwas über die Dichte, nicht über die Qualität.

Du liest es immer häufiger: 300 GSM, 500 GSM, 1.200 GSM. Es steht für Gramm pro Quadratmeter, also dafür, wie viel Material im Tuch steckt. Mehr Material heißt meistens, dass mehr Wasser hineinpasst, und deshalb ist die Zahl in Autoforen so beliebt geworden.

Aber es ist eine Zahl von dreien, auf die es ankommt. Ein schweres Tuch aus schlecht gespaltener Faser nimmt trotzdem nur mäßig auf. Und eine hohe GSM-Zahl nützt dir nichts, wenn das Gewebe Fussel hinterlässt. Schau deshalb auf das Ganze:

Was du siehstWas es dir verrätWo es schiefgeht
GSM (Gramm pro m²)Wie viel Material drinsteckt, also grob, wie viel Wasser hineinpasstSagt nichts darüber, ob die Faser gespalten ist. Schwer ist nicht dasselbe wie gut.
Gespaltene FaserOb das Tuch Schmutz festhält, statt ihn nur zu verteilenSteht auf keiner Verpackung. Der Glastest verrät es dir trotzdem.
GewebeGewebt nimmt gleichmäßig auf und fusselt nicht; günstigere Tücher sind oft nicht gewebtGewebt ist empfindlicher gegen scharfe Kanten. Ehrlich ist ehrlich.
Was es nach zehn Wäschen tutDas Einzige, worauf es am Ende ankommtHier trennt sich das Tuch für ein Jahr vom Tuch für fünf Jahre.

Weichspüler ist die häufigste Ursache für „dieses Tuch taugt nichts“. Er legt einen Film um die Faser, und danach nimmt selbst ein sehr gutes Tuch kein Wasser mehr auf. Fühlt sich dein Tuch nach dem Waschen hart an, steckt fast immer Weichspüler dahinter. Sehr viele enttäuschende Tücher sind einfach falsch gewaschene Tücher.

Der Trockner macht dasselbe, nur dauerhaft. Hitze beschädigt die Faser, und dieser Schaden kommt nicht zurück. An der Luft trocknen kostet nichts und verlängert die Lebensdauer um Jahre.

Was wir selbst aus 15.000 Bewertungen wissen

Wir stellen unsere Tücher selbst her. Das heißt, wir hören auch alles, was nicht rundläuft.

Auf Trustpilot, Judge.me und WebwinkelKeur stehen mehr als 15.000 Bewertungen zu iZi-Clean, mit einem Schnitt von 4,8 von 5 und 98 Prozent zufriedenen Kunden. Mehr als 300.000 Haushalte putzen so. Das ist viel, spannender ist aber, was davon zurückkommt.

15.000+

Bewertungen auf drei unabhängigen Plattformen

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Durchschnitt auf Trustpilot

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des eigenen Gewichts an Feuchtigkeit hält die Faser fest

Die Beschwerden, die uns erreichen, drehen sich fast nie um das Tuch selbst. Sie drehen sich um Weichspüler, um den Trockner und um ein Tuch, das über eine scharfe Kante gezogen wurde. Genau deshalb steht die Waschanleitung bei uns so deutlich auf der Verpackung und in der Gebrauchsanleitung: 40 Grad, kein Weichspüler, kein Flüssigwaschmittel, keine Kapseln oder Perlen, und nicht in den Trockner. Ein neues Tuch vor dem ersten Gebrauch zu waschen schadet übrigens nicht, solange nichts davon ins Fach kommt.

Ehrlich zur Kehrseite: Unsere Tücher sind gewebt, und das macht sie empfindlich gegen scharfe Kanten. Ein Messer abtrocknen oder über eine unbehandelte Fensterbank ziehen kann einen Faden herausziehen. Das Tuch putzt danach genauso weiter, es sieht nur nicht mehr schön aus. Das ist der Preis für ein Gewebe, das dafür gleichmäßig aufnimmt und nicht fusselt.

Was du im Laden nicht sehen kannst

Keine Verpackung verrät dir, was das Tuch nach der zehnten Wäsche tut. Genau darin liegt der ganze Unterschied.

Ein Tuch für einen Euro ist nicht teuer. Vier Tücher für einen Euro, die du jedes Quartal ersetzt, sind es schon, vor allem wenn du nebenbei noch Reiniger kaufst, weil sie mit klarem Wasser nicht funktionieren. Rechne das einmal auf ein Jahr statt auf einen Kassenzettel.

Deshalb ist es uns auch lieber, wenn du unser Tuch erst einmal ausprobierst, statt gleich das große Paket zu kaufen. Putzt es nicht so, wie versprochen, schickst du es innerhalb von 14 Tagen zurück.

Womit die meisten anfangen

Erst ausprobieren, und danach das Vorteilspaket. Nicht andersherum.

Häufige Fragen

Welches Mikrofasertuch ist das beste?

Das, welches drei Dinge schafft, die du selbst prüfen kannst: Es nimmt Wasser auf, statt es vor sich herzuschieben, es hinterlässt auf Glas weder Streifen noch Fussel, und es macht das nach zehn Wäschen immer noch. Was auf der Verpackung steht, hilft dir weniger, denn „Mikrofaser“ ist kein geschützter Begriff.

Welche GSM-Zahl ist gut für ein Mikrofasertuch?

Es gibt keine magische Zahl. GSM ist das Gewicht pro Quadratmeter und sagt vor allem, wie viel Wasser hineinpasst. Eine hohe GSM-Zahl mit schlecht gespaltener Faser bleibt trotzdem mäßig, und ein schweres Tuch, das fusselt, ist auf Glas unbrauchbar. Nimm GSM als einen Hinweis, nicht als Urteil.

Gibt es Unterschiede zwischen Mikrofasertüchern?

Große. Alle Mikrofasertücher bestehen aus Polyester mit Polyamid, aber ob die Faser gespalten und das Tuch gewebt ist, entscheidet, ob es Schmutz festhält oder nur verteilt. Beim Fensterputzen und beim Polieren fällt das sofort auf, denn dort zeigt sich jeder Fussel und jede Schliere. Im Laden siehst du diesen Unterschied nicht, am ersten Fenster schon.

Mein Mikrofasertuch nimmt kein Wasser mehr auf und ist hart. Was jetzt?

Fast immer war Weichspüler im Spiel, oder das Tuch war im Trockner. Wasch es ein paar Mal bei 40 Grad mit Waschpulver und einem Schuss Essig im Weichspülerfach, und lass es an der Luft trocknen. Oft kommt die Saugkraft dann zurück. War es im Trockner, bleibt der Faserschaden.

Warum hinterlässt mein Tuch Fussel?

Meistens, weil es zusammen mit Handtüchern oder Baumwolle gewaschen wurde: Diese Fasern setzen sich im Gewebe fest. Wasch Mikrofaser getrennt. Fusselt es auch dann, liegt es am Gewebe selbst, und das geht nicht mehr weg.

Sind Mikrofasertücher besser als Baumwolle?

Zum Putzen ja. Baumwolle schiebt Wasser und Schmutz vor allem vor sich her; Mikrofaser hält beides in der Faser fest. Deshalb wirst du mit Mikrofaser streifenfrei sauber mit klarem Wasser, während du mit Baumwolle ein Mittel brauchst, und genau dieses Mittel hinterlässt die Streifen.

Wie lange hält ein gutes Mikrofasertuch?

Das hängt ganz davon ab, wie du es wäschst. Ohne Weichspüler und ohne Trockner halten unsere Tücher jahrelang. Mit Weichspüler merkst du schon nach ein paar Wäschen, dass etwas nicht stimmt. Die Pflege bestimmt die Lebensdauer stärker als der Kaufpreis.

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Streifenfrei sauber mit klarem Wasser, so wie mehr als 300.000 Haushalte. Teste es erst in Ruhe, das ist völlig in Ordnung für uns.

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iZi-Clean ist eine eingetragene Marke. Wie du die Tücher genau wäschst und aufbewahrst, liest du in Wie benutzt und wäschst du deine iZi-Clean Tücher?