Fenster streifenfrei putzen mit klarem Wasser
Kurze Antwort
Mach ein iZi-Clean Tuch mit klarem Wasser feucht, wring es kräftiger aus als du denkst, und wisch in langen Zügen in eine Richtung. Mehr brauchst du nicht: keinen Glasreiniger, keinen Essig, kein Zeitungspapier.
Siehst du trotzdem Streifen, liegt es fast immer an einem zu nassen Tuch. Unten steht, warum Wasser allein reicht und was du tust, wenn es nicht auf Anhieb klappt.
Wie bekomme ich meine Fenster streifenfrei sauber?
Anfeuchten, kräftig auswringen und in eine Richtung arbeiten.
Die passenden Tücher findest du unter Fenster und Spiegel.
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Mach das Tuch nass und wring es kräftig aus. Es soll sich feucht anfühlen, nicht nass. Willst du noch mehr Wasser herausbekommen, leg das Tuch mit der langen Seite um einen Wasserhahn und dreh es ein.
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2
Wisch in langen, gleichmäßigen Zügen in eine Richtung. Von oben nach unten oder von links nach rechts. Kreuz und quer zu wischen setzt den Schmutz wieder auf das Glas, den du gerade heruntergeholt hast.
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3
Falte das Tuch zu Vierteln und dreh weiter. Ist eine Fläche voll, nimmst du die nächste saubere. So hast du acht saubere Flächen hintereinander.
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4
Fertig. Mit einem feuchten Tuch trocknet das Glas nahezu streifenfrei ab. Nachtrocknen ist nur nötig, wenn das Tuch zu nass war.
Ist dein Tuch neu? Dann weich es zuerst 15 Minuten in lauwarmem oder warmem Wasser ein und wring es gut aus. Das machst du einmal pro Tuch, nur wenn es neu ist. Also nicht vor jedem Putzen und auch nicht nach dem Waschen.
Warum funktioniert klares Wasser besser als ein Reinigungsmittel?
Weil chemische Reiniger etwas hinterlassen und Wasser nicht.
Ein Mikrofasertuch ist aus Fasern gewebt, die feinst gespalten sind. Dadurch entsteht enorm viel Oberfläche, die Schmutz und Fett anzieht und festhält. Das Tuch nimmt den Schmutz also auf, statt ihn zu lösen. Dafür brauchst du keine Chemie.
Ein Reinigungsmittel macht das Gegenteil: Es löst den Schmutz und hinterlässt danach selbst einen dünnen Film. Diesen Film siehst du später als Schleier wieder, und er zieht außerdem neuen Staub schneller an. Deshalb wirken deine Fenster nach einem Mittel schneller wieder schmutzig.
Zwiebel, Essig, Spiritus und Zeitungspapier: Was hilft wirklich?
Essig hilft gegen Fett. Der Rest hinterlässt etwas auf dem Glas, und Wasser ist das Einzige, was das nicht tut.
| Hausmittel | Was dabei passiert |
|---|---|
| Essig | Schneidet durch Fett. Praktisch als Vorbehandlung bei fettigem Glas: geh danach nur mit Wasser darüber. Auf Naturstein rund um den Rahmen lässt du Essig besser weg. |
| Spiritus | Verdunstet schnell, sodass du oft schon Streifen hast, bevor du den Zug zu Ende geführt hast. Kann den Lack an deinen Rahmen angreifen. |
| Zeitungspapier | Reibt das Glas trocken, hinterlässt aber Druckerschwärze und Papierstaub. Bei modernen Zeitungen mit Sojatinte verschmiert das eher, als dass es poliert. |
| Zwiebel | Ein altes Hausrezept gegen Beläge. Der Zucker darin hinterlässt gerade eine klebrige Schicht, an der sich Staub festsetzt. |
| Glasreiniger mit Glanzmittel | Gibt sofort Glanz, aber genau dieses Glanzmittel ist die Schicht, die später als Schleier zurückkommt. |
Steigst du von einem dieser Mittel auf klares Wasser um, holst du die ersten Male vor allem die alte Schicht herunter. Das kann eine Weile streifig aussehen. Nimm dasselbe Fenster zwei- oder dreimal vor, danach bleibt es sauber.
Welches Tuch du dabei nimmst, macht mehr aus als das Mittel, das du weglässt. So siehst du in einer Minute, welches Tuch Glas streifenfrei macht, und wie viele du davon brauchst.
Trotzdem Streifen? Lies die sechs Tipps
Bekommst du nach ein paar Durchgängen immer noch Streifen, liegt es an einem von sechs Dingen: zu wenig ausgewrungen, eine alte Schicht auf dem Glas, Weichspüler im Tuch, Fett, das aus der Küche mitgekommen ist, oder Sand, den du vorher hättest abnehmen müssen.
Sieh dir die sechs Tipps gegen Streifen auf den Fenstern an, mit der Lösung zu jedem Punkt.
Funktioniert das auch auf anderen Oberflächen?
Auf fast allem, was glatt ist.
Dasselbe Tuch und dieselbe Technik funktionieren auf Spiegeln, deinem Fernseher, deinem Handy- und Laptopdisplay, Edelstahl, der Dunstabzugshaube, dem Kochfeld, Küchenfronten und dem Auto innen wie außen.
Halte aber ein Tuch nur für Glas frei. Ein Tuch, das am Herd war, hat Fett aufgenommen und verteilt es als dünnen Film über deine Scheibe. Mit einer Farbe pro Raum geht das ganz von selbst.
Nur im Bad läuft es etwas anders: Dort geht es nach dem Duschen schneller mit einem Trockentuch fürs Bad, das Wasser von Duschwand und Fliesen aufnimmt, bevor es antrocknen kann.
Womit machst du das?
- iZi-Clean Wundertuch, 12 Stück · das Vorteilsset, genug für ein eigenes Tuch in jedem Raum
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- Trockentuch M · nimmt bis zu 800 ml Wasser auf, falls du nachtrocknen willst
Häufige Fragen zum Fensterputzen
Brauche ich wirklich keinen Glasreiniger?
Nein. Die Fasern nehmen den Schmutz selbst auf, also reicht Wasser. Ein Mittel löst den Schmutz und hinterlässt danach selbst einen Film, und diesen Film siehst du später als Schleier wieder.
Muss ich mein Tuch jedes Mal erst einweichen?
Nein, und das ist die Frage, die uns am häufigsten erreicht. Eingeweicht wird einmal pro Tuch und nur, wenn es neu ist: 15 Minuten in lauwarmem oder warmem Wasser, danach gut auswringen. Danach nie wieder, auch nicht nach dem Waschen.
Darf ich meine Fenster in der Sonne putzen?
Ja, das geht ohne Weiteres. Mit Abzieher und Seifenwasser musst du die Sonne meiden, weil das Wasser antrocknet, bevor du fertig bist. Mit einem feuchten Mikrofasertuch spielt das keine Rolle. Es gilt aber: Ist dein Tuch zu nass, siehst du genau diese Streifen in der Sonne am deutlichsten.
Warum sehe ich Streifen, obwohl ich alles richtig mache?
Fast immer ist das Tuch zu nass. Wring es kräftiger aus, bis es sich nur noch feucht anfühlt. Bleibt es streifig, schau bei den sechs Tipps gegen Streifen vorbei: Dort stehen die anderen fünf Ursachen.
Kann ich das Tuch auch für die Außenseite meiner Fenster nehmen?
Ja. Liegt Sand oder grober Schmutz darauf, hol den zuerst mit einem separaten Tuch oder Schwamm herunter. Sandkörner können das Glas verkratzen.
Wie wasche ich das Tuch nach dem Gebrauch?
Spül es nach dem Gebrauch mit Wasser aus. Ab und zu wäschst du es bei 40 Grad, getrennt von Baumwolle, ohne Weichspüler und nicht im Trockner. Mehr Pflege gibt es nicht. In der Gebrauchsanleitung steht alles ausführlich.
Selbst erleben, wie schnell das geht?
Ein Tuch, klares Wasser, und deine Fenster sind in ein paar Minuten fertig. Schließ dich mehr als 300.000 Haushalten an, die so putzen.
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